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Omaha Beach 2001 / 2002                           

In den digitalen Fotoarbeiten von Nathalie Grenzhäuser wird das Verhältnis zwischen Mensch und Umgebung ausgelotet. Ihre oft irreal anmutenden Landschaften haben etwas Beängstigendes wie auch Traumhaftes. Die kulissenhaften Bauten inmitten von monotoner, karger Natur erzeugen eine Leere, die einem Dialog zwischen Erinnerung und Assoziation Raum gibt.

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Omaha Beach 2001 / 2002

Mit dem Titel der 2001 bis 2002 entstandenen Bildserie "Omaha Beach" werden Erinnerungen an den Strandabschnitt wach, an dem viele alliierte Soldaten am sogenannten "D-Day" im Juni 1944 bei der Invasion in der Normandie ihr Leben liessen. Grenzhäuser lässt die französische Küstenlandschaft bedrückend, düster und unwirklich erscheinen. Zwischen Bombenkratern laufen Kinder in Richtung einer Stadt, die wie eine Fata Morgana erscheint. Eine andere Aufnahme zeigt ein Fragment - einen merkwürdigen hochstand-ähnlichen Holzbau, der wie eine Skulptur wirkt und an Kinderspielplatzarchitektur mit Rutschbahn und Kletterturm erinnert. Riesige Brücken verweisen in anderen Arbeiten auf eine Kulturlandschaft, die nur noch grenzenlose Kommunikation kennt. Nathalie Grenzhäuser zeigt ihre Bilder aus der Sicht der Reisenden, die schnell weiter möchte und auf der Suche nach etwas Realem ist.

CF

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